Para Schießsport 2026 – frühzeitig klassifizieren, Hilfsmittel prüfen und gut vorbereitet in die Meisterschaften starten

Para Schießsport 2026 – frühzeitig klassifizieren, Hilfsmittel prüfen und gut vorbereitet in die Meisterschaften starten

Von NicolSusanneBorchers · · 10 Min. Lesezeit

Der Schießsport gehört zu den Sportarten die sich am besten für fast alle Arten von Behinderungen sich an den jeweiligen Sportler individuell ausrichten lässt und bietet damit einer wirklich breiten Masse an Menschen mit unterschiedlichen körperlichen Einschränkungen die Möglichkeit, aktiv am Vereinsleben teilzunehmen und sich sportlich weiterzuentwickeln. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass nicht jede Behinderung gleich bewertet wird und nicht jede Erkrankung automatisch zu einer sportlich relevanten Klassifizierung führt.

Entscheidend ist, wie sich eine dauerhafte körperliche Beeinträchtigung auf die Ausübung des Schießsports auswirkt. Dazu gehören beispielsweise Einschränkungen der Knochen, Gelenke und Muskulatur, der Beweglichkeit und Kraft, der Handfunktion sowie neurologische Beeinträchtigungen, die das Halten und Bedienen des Sportgerätes beeinflussen.

Grundlage für den nationalen Schießsport sind die jeweils gültige Sportordnung des Deutschen Schützenbundes, insbesondere Teil 9 und Teil 10, sowie die ergänzenden Regelungen für den Behindertensport. Wenn man bedenkt das es aktuell drei feste Bestandteile an Sportgeräte aktuell Berücksichtigung finden darunter fallen die Gewehr- , Pistolen- und Bogendiziplinen der neuen Bereich des Blasrohrschiessen ist im Parasport noch aktuell im Aufbau .

Für internationale Wettkämpfe gelten zusätzlich die jeweiligen Bestimmungen von World Shooting Para Sport.

1. Welche Erkrankungen und Behinderungen können eine Klassifizierung begründen?

Eine Klassifizierung kann infrage kommen, wenn eine dauerhafte körperliche Beeinträchtigung die sportliche Ausübung wesentlich einschränkt und die dafür vorgesehenen Kriterien erfüllt sind.

Dazu können beispielsweise gehören:

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